Austria Triathlon Podersdorf

Eine Woche später wie letztes Jahr fand heuer der Austria Triathlon in Podersdorf am 06. September statt.     Mit dabei in diesem Jahr waren Mani Figl und ich (Herbert Gruber) über die Langdistanz, Gerald Kerschhackel über die Halbdistanz und Barbara Kerschhackel über die Olympische Distanz am Sonntag. Der Austria Triathlon der unter dem Motto „No Pain No Gain“ steht, erinnerte mich sofort zurück an den Ironman Malaysia 2001, allerdings hoffte ich, dass der Preis fürs „finishen“ nicht so hoch sein sollte wie damals als sich 4 Zehennägel verabschiedeten.

Podersdorf (91)

Die Bedingungen wurden in den Tagen vor dem Bewerb immer besser. Der Freitag war schon ein richtiger Sommertag mit fast 28 Grad in der „Hölle“ (Insider wissen Bescheid!) Ich stellte mich schon auf ein richtiges Hitzerennen ein, allerdings war der Samstag noch perfekter als erwartet. Kein Wind, leicht bewölkt, ein kleiner Nieselregen während der letzten Radrunden und moderate Temperaturen auf der Rad- und Laufstrecke. Alles in allem perfekte Bedingungen für schnelle Zeiten. Mein Ziel war ja noch einmal unter 9 Stunden zu bleiben. Daher galt es für mich den Wettkampf gut einzuteilen und keine Fehler während des Rennens zu machen.

Start war um 0700 Uhr im 18 Grad „warmen“ Neusiedlersee und ich konnte gleich ein gutes Tempo finden und knapp unter einer Stunde über die 3,8 km bleiben. Mani erreichte den Ausstieg in 1 h 12 min und Gerald durfte nach 39 min über die halbe Schwimmstrecke den Neusiedlersee verlassen. Nach der Hälfte der Radstrecke war ich aufgrund des flotten Tempos in Gedanken schon knapp unter 8 h 50 im Ziel. In der 5. Radrunde machte sich allerdings mein linkes Knie in Form von Schmerzen bemerkbar und somit war ich gleich wieder vorsichtig optimistisch. Mit meinem Rad Split von 4:48 hatte ich vor meiner stärksten Disziplin immer noch einen kleinen Polster fürs laufen. Mani fuhr die 180 km in starken 5 h 10 min, und Gerald benötigte für die Hälfte eben die Hälfte von Mani 2 h 35 min.

Aufgrund meiner Laufstärke war das erklärte Ziel natürlich zu versuchen die 3 Stunden Marke zu knacken aber das linke Knie tat vor allem auf der ersten von den 4 Laufrunden höllisch weh, dass ich auf meinen kleinen Zeitpolster doch recht froh war. In der 2. Und 3. Runde lief es im warsten Sinn gar nicht so schlecht, aber auf den letzten 10 Kilometern kam der Slogan „No Pain No Gain“ wieder stark ins Gedächtnis. Mit einem Marathon Split von 3 h 6 min sollte es am Ende doch für eine neue persönliche Bestmarke mit 8 h 55 min 57 sec über diese Distanz reichen. „No Pain No Gain“ galt auch für Mani und so konnte er seine p.B. um 32 min auf eine Zeit von 10 h 18 min 33 sec drücken. Gerald erreichte das Ziel über die Halbdistanz in 5 h 08 min 43 sec.

Am Sonntag wurden die Bewerbe der Sprint und Olympische Distanz abgehalten. Beim Bewerb über die Olymp. Distanz erreicht eine kämpferisch laufende Barbara in einer Zeit von 2 h 47 min 50 sec den guten 15 Platz in der Klasse W Elite 2.

Also für alle Teilnehmer Ende September beim Ironman in Malle „No Pain No Gain“!

Ergebnisse Austria Triathlon Podersdorf

AK                          Gesamt                               ÖSTM                                Zeiten

Ironman Distanz:

Herbert Gruber                                              2.                                 12.                          6. (2.)                59:35/4:48:23/3:05:57

Manfred Figl                                   26.                               60.                      27. (10.)              1:12:17/5:10:18/3:52:10

Halbdistanz:

Gerald Kerschhackel                    33.                              197.                                                    39:24/2:35:56/1:51:01

Olymp. Distanz:   

Barbara Kerschhackel                  15.                              219.                                                    32:43/1:15:36/57:36